Falsifizierung der Hypothese

24. August 2009

„Durch das offene und transparente Bloggen entwickelt sich die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter positiv“. Die Umfrage unter den Mitarbeitern, die Beiträge für das Frosta-Blog verfassen, ergab eine überraschende Erkenntnis.

Anfangs lag die Vermutung nahe, dass durch die transparente Kommunikation ohne Zensur und den Erfolg des Blogs die Arbeitsmotivation der internen Autoren verändert werden würde.

Aus den Umfrageergebnissen konnte geschlossen werden, dass sich die Arbeitsmotivation durch das offene und transparente Bloggen bei dem Großteil der internen Autoren in keinster Weise verändert. Diese Feststellung führte dazu, dass die aufgestellte Hypothese falsifiziert werden musste, denn nur zwei der elf Befragten gaben an, dass sich ihre Arbeitsmotivation überhaupt verändert habe.

Es gibt sicher einige eindeutige Gründe für die falsche Einschätzung. Frosta steht in sämtlichen Bereichen für Offenheit und Transparenz. Die Mitarbeiter der Frosta AG sind von Natur aus motiviert und arbeiten gerne für das Unternehmen. Dies ist auch ein Argument dafür, warum der Erfolg des Frosta-Blog so groß ist. Es gibt im Allgemeinen kaum bis gar keine negative Publicity. Auch innerhalb des Unternehmens wird offen kommuniziert. Dies können Gründe dafür sein, dass sich die Arbeitsmotivation durch das transparente Bloggen beim Großteil der Befragten nicht verändert hat.

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Hypothese der Bachelorarbeit…

8. August 2009

Der Titel meiner Bachelorarbeit „Enterprise 2.0 – Der Nutzen von Corporate Blogs für Unternehmen“ wurde extra weit gefasst um keine zu großen Einschränkungen bezüglich der Hypothesenbildung und Forschungsfragen zu haben.

Ausführliche Recherchen ergaben, dass sich bisher noch niemand mit der Möglichkeit des transparenten und offenen Bloggens und der damit verbundenen Arbeitsmotivation der Frosta-Mitarbeiter beschäftigt hat. So entwickelte ich folgende Hypothese:
„Durch das offene und transparente Bloggen entwickelt sich die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter positiv“.

Ob ich sie letztendlich verifiziert oder falsifiziert habe, verrate ich natürlich noch nicht. Vielmehr interessiert mich, was Sie/Ihr darüber denkt. Einige Hinweise gibt es natürlich noch. Es ist durchaus nicht als „normal“ anzusehen, dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens bloggen dürfen, ohne, dass die geschriebenen Beiträge vor Veröffentlichung von z.B. dem Pressesprecher, etc. gelesen und korrigiert werden. Die Mitarbeiter sind also völlig frei von Regeln oder ähnlichem.


Hello world!

1. Juli 2009

Die meisten Blogs, die sich mit Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten beschäftigen, wurden direkt zu Beginn der „heißen“ Arbeitsphase gestartet.

Ich habe mir gedacht: „Warum eigentlich nicht mal andersherum?“ Ich bin gespannt, ob das Projekt funktioniert. Die Schreibphase begann mit Ausgabe des Themas am 15. Mai. Am Mittwoch (15. Juli) nach zwei Monaten Recherche, Interview, Umfrage und Schreiberei konnte ich die Bachelorarbeit endlich abgeben.

Jetzt wartet nur noch das Kolloquium im August auf mich. Die Erkenntnisse, die ich aus meiner eigenen Bloggerei ziehen werde, sollen in die mündliche Prüfung mit einfliessen.

Bevor ich es vergesse – mein Thema lautet übrigens:
Enterprise 2.0 – Der Nutzen von Corporate Blogs für Unternehmen

Das Thema Corporate Blogs wurde in den verschiedensten Variationen von einer Vielzahl von Studenten bearbeitet. Aus diesem Grund habe ich nach langen Recherchen eine Hypothese und zwei Forschungsfragen aufgestellt. Dazu bei Gelegenheit mehr. Meine Bachelorarbeit wurde durch die FRoSTA AG unterstützt.

Ich freue mich über zahlreiche Kommentare und erkenntnisreiche Diskussionen! 🙂