Hypothese der Bachelorarbeit…

Der Titel meiner Bachelorarbeit „Enterprise 2.0 – Der Nutzen von Corporate Blogs für Unternehmen“ wurde extra weit gefasst um keine zu großen Einschränkungen bezüglich der Hypothesenbildung und Forschungsfragen zu haben.

Ausführliche Recherchen ergaben, dass sich bisher noch niemand mit der Möglichkeit des transparenten und offenen Bloggens und der damit verbundenen Arbeitsmotivation der Frosta-Mitarbeiter beschäftigt hat. So entwickelte ich folgende Hypothese:
„Durch das offene und transparente Bloggen entwickelt sich die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter positiv“.

Ob ich sie letztendlich verifiziert oder falsifiziert habe, verrate ich natürlich noch nicht. Vielmehr interessiert mich, was Sie/Ihr darüber denkt. Einige Hinweise gibt es natürlich noch. Es ist durchaus nicht als „normal“ anzusehen, dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens bloggen dürfen, ohne, dass die geschriebenen Beiträge vor Veröffentlichung von z.B. dem Pressesprecher, etc. gelesen und korrigiert werden. Die Mitarbeiter sind also völlig frei von Regeln oder ähnlichem.

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3 Responses to Hypothese der Bachelorarbeit…

  1. MartinGrothe sagt:

    hmm, eine Frage und zwei Anmerkungen dazu:
    Vielleicht leicht provozierend, aber zur Sicherheit die Nachfrage, ob das Bloggen der Mitarbeiter auch als „Arbeit“ gewertet wird. Natürlich wird man/frau gleich protestieren, aber das ist eine der Begleiterkenntnisse des Daimlerblogs: Natürlich finden das die bloggenden MA prima, sshen sich aber auch kritisch-spitzen Bemerkungen der Kollegen ausgesetzt, sinngemäß: … „musst du denn nicht arbeiten“ … „wir machen nachtschicht für den jahresabschluss und der bloggt!!“ …
    so sollte sehr klar werden, ob die arbeitsmotiviation der Blogger oder der Nichtblogger oder insgesamt gemeint ist. … Da liegt aber noch großer Forschungs- und riesiger Gestaltungsbedarf.

    Und zweitens noch ein anderer, spontaner Gedanke, zuerst gar nicht ernst gemeint … Wahrscheinlich sind die Blogger motivierter, befreiter quasi, weil sie sich ihre Gedanken und ihren Frust von der „Seele“ schreiben können (weil Sie dies sonst zu wenig einbringen können, zu wenig Feedback erhalten, zu wenig gefragt werden…).
    In bestimmten, extrem nachhaltigen Institutionen wird dieses Ventil (?) schon erstaunlich lange erfolgreich über einen anderen Kanal praktiziert, teilweise seit zweitausend Jahren …

    oder passt das gar nicht zusammen?

    • brittvandelden sagt:

      Das sind interessante Anmerkungen, die ich leider nur zum Teil beantworten kann. Ich hoffe, dass es für Sie am Ende trotzdem irgendwie zufriedenstellend ist.

      Ich denke, dass es schwierig ist das Frosta-Blog z.B. mit dem Daimler-Blog zu vergleichen. Den Mitarbeitern von Frosta ist es freigestellt, ob sie während der Arbeitszeit einen Beitrag verfassen oder nach Feierabend. In gewisser Weise kann es sicher als Arbeit gewertet werden, denn ist es ja erlaubt während der Arbeitszeit zu bloggen. Allerdings konnte ich in Erfahrung bringen, dass viele der Mitarbeiter nach Feierabend bloggen, da Sie während der regulären Arbeitszeit einfach mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt sind.
      Im Hinblick auf die Arbeitsmotivation wurden nur die Blogger der Frosta AG befragt.
      Um weiter in die Tiefe zu gehen, war leider nicht genügend Zeit.

      Natürlich haben Sie Recht, dass es auch andere Kanäle gibt, die schon wesentlich älter sind. Wahrscheinlich muss das aus verschiedenen Blickwinkeln (Unternehmensphilosophie,…) betrachtet werden. Es ist ja nicht oft möglich, dass Mitarbeiter ohne vorherige Zensur, etc. bloggen dürfen.

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